CNC Negativformen für Modellbauer

Willkommen!

Ich habe mir einen langjährigen Traum erfüllt: Die zum Formenbau von Modellsegelfliegern nötigen Positiv- oder Negativformen kann ich nun endlich selbst fräsen. Weil ich an der CNC-Geschichte durchaus etwas Gefallen gefunden habe, biete ich interessierten Modellbauern, die auch in den Formenbau einsteigen möchten, die Fräserei als Dienstleistung an. Noch macht es Spaß, und wenn von den Kosten für die Fräse wieder was "reinkommt", ist es auch gut.

CAD:

Mein CAD-System kann die meisten gebräuchlichen Formate importieren.

"Importieren" ist auch das richtige Stichwort, denn im Idealfall bekomme ich von euch ein fertiges 3D-Modell der anzufertigenden Formen. Ich bin kein CAD-Künstler, d.h. für den Eigengebrauch kann ich mir helfen, aber Fluchen und Erfolgserlebnisse halten sich noch die Waage. Das CAM dagegen, die Umsetzung in die passenden Fräsbahnen, klappt mittlerweile sehr gut.

Materialien, Materialkosten, Nacharbeit:

Über den Daumen gepeilte CAD- und Fräskosten:

CAD-Modell erstellen: Am besten macht ihr das selbst. Eine nicht zu komplizierte Flügelform mit ebener Trennebene bekomme ich aber mittlerweile auch relativ schnell hin. Kosten nach Absprache.

CAM + Fräsen:

Eine DLG-Flächen-Negativform in Alu (1,5m Spannweite) mit guter Oberfläche (Zeilenabstand 0,15mm) hat bei mir rund 22 Stunden Fräszeit. Sowas kostet dann ca. 800 €. Wem das zu hoch erscheint: Es ist da ja nicht damit getan, auf "Start" zu klicken. Vor dem Fräsen steht erst mal die Berechnung der Fräsbahnen (CAM), es sind 4 Formhälften (oben, unten, links, rechts), die mit verschiedenen Fräsern erst geschruppt und dann geschlichtet werden, das Kühlmittel muß laufen und nachgefüllt werden, die Fräse muß mit einem Ohr ein bißchen beaufsichtigt werden, ob alles richtig läuft, am Ende muß die Sauerei beseitigt werden, die Absaugung geleert und entsorgt werden...

Weitere Einflußparameter:


Fazit: es gibt keine pauschalen Aussagen, einfach fragen!